Cloud-Anwendungen

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Autor: Nic Daniels, Pontydysgu, Pontypridd
Übersetzer: Schülerinnen und Schüler des Friedrich-List-Berufskolleg, Herford

Contents

Lernziele

Dieser Artikel erklärt zunächst ganz im Allgemeinen, was Cloud-Anwendungen (zum Wikipedia-Eintrag) sind und wie Lehrkräfte sie positiv für den Unterricht nutzen können. Außerdem wird eine Anwendung näher in ihrer Installation und Nutzung erläutert.

Einführung

Es ist nicht notwendig das System von Cloud-Anwendungen komplett zu verstehen und zu durchblicken. Lesen und arbeiten Sie sich jedoch ein wenig in das Thema ein, hilft es Ihnen zu verstehen, welche Vorteile die Anwendungen für den Unterricht mit sich bringen. In der Meteorologie (zum Wikipedia-Eintrag) ist eine Wolke (zum Wikipedia-Eintrag) („Cloud“) eine sichtbare Masse aus flüssigen Tröpfchen oder gefrorenen Eiskristallen, die aus Wasser und diversen Chemikalien besteht. Sie befindet sich über der Oberfläche eines Planeten. Im technischen Bereich, also in der Arbeit mit Computern, ist eine Cloud ein Konzept, das es uns ermöglicht Dokumente und Dateien in einer virtuellen Wolke zu speichern. Diese Wolke ist meistens unabhängig von den Programmen, die auf den Computern installiert sind. Man kann von überall dort wo Internetzugang vorliegt, auf die Dateien zugreifen. Ausreden, wie „Ich habe meinen USB-Stick oder Laptop vergessen“ zählen nicht mehr. Dateien können somit auch nicht mehr verloren gehen. Auch diese Ausrede verliert an Bedeutung.

Cloud




















In der Schule bieten Clouds einen Ort an dem die Schülerinnen und Schüler gesammelt ihre Arbeiten speichern können. Gerade bei Gruppenarbeiten bietet dieses den großen Vorteil, dass jeder darauf zugreifen kann ohne die Dokumente per E-Mail zu verschicken oder sie auf einem USB-Stick weiterzugeben. Alle Lernenden können automatisch auf die neuste Version der Dokumente zugreifen und mit dieser weiterarbeiten. Der Beitrag „Cloud-Was hat die Wolke zu bieten“ von dem Nachrichtensender NDRerklärt die Absichten von Cloud-Anwendungen kurz und präzise:

NDR-Beitrag

Es gibt viele Cloud-Anwendungen, die sich für den Einsatz in der Schule anbieten. Die meisten von ihnen sind bis zu einer gewissen Speicherkapazität auch kostenfrei. In diesem Artikel geht beispielhaft es um das Programm Dropbox (zur Webseite des Programms, zum Wikipedia-Eintrag].Um Dropbox nutzen zu können, muss man sich die Software des Programms auf dem Computer installieren. Wie die Installation und das Programm Dropbox funktionieren zeigt das folgende Video:


Einführung in die Dropbox

Sie sollten sich als Lehrkraft überlegen, ob es Sinn macht, dass Sie sich ein Konto erstellen, über das Sie Dokumente mit allen Schülerinnen und Schülern teilen. In einigen Fällen ist es jedoch sinnvoller, dass alle Lernenden ein eigenes Konto haben. Haben nur Sie ein Konto müssen Sie alle Dokumente der Schülerinnen und Schüler selber in einen Dropbox-Ordner hochladen und diesen dann über einen Link mit den Schülerinnen und Schülern teilen. Dafür müssen die Lernenden nicht einmal die Software auf ihrem Computer installiert haben. Haben jedoch alle einen eigenen Zugriff auf die Dropbox können sie gemeinsam einen Ordner erstellen und diesen mit anderen teilen. Sobald einer der Lernenden eine Änderung an Dokumenten im Ordner vornimmt, erscheinen diese Änderungen auch in den Ordnern der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Alle haben denselben Zugriff auf den Ordner und erreichen von überall dieselben Informationen und Daten.

Anwendung im Klassenzimmer

Unterrichtsbeispiel 1: Klassenübergreifende Gruppenarbeit

Bilden Sie in Zusammenarbeit mit den anderen Lehrerinnen und Lehrern der Jahrgangstufe klassenübergreifende Gruppen für eine Gruppenarbeit. Jede Gruppe teilt sich einen Ordner in der Dropbox. In diesen Ordner werden von den Lehrkräften alle notwendigen Informationen zu einem Thema hochgeladen. Hier soll die Gruppe nun immer alle neuen Ergebnisse sammeln. So ist jeder auf dem neusten Stand. Ziel der Arbeit ist ein Referat. Am Vorstellungstag kann nun keine Gruppe sagen, sie hätte ihre Unterlagen vergessen, da alles in derDropbox gespeichert ist.


Unterrichtsbeispiel 2: Unterrichtsprotokolle zur Klausurvorbereitung

Das zweite Beispiel eignet sich hervorragend für die Vorbereitung auf eine Klausur oder Prüfung. Richten Sie für die Klasse einen Dropbox-Ordner ein, auf den jede Schülerin und jeder Schüler Zugriff hat. Alle Lernenden haben eine Unterrichtsstunde, in der sie dafür zuständig sind Protokoll zu schreiben und so alles Wichtige festzuhalten. Die Protokolle können nachher in der Dropbox von allen eingesehen werden. Alle Inhalte sind an einem Ort gesammelt. Die Lernenden können keine Ergebniszettel verlieren und haben von überall Zugriff auf den Lernstoff.

Weitere Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer

Neben Dropbox ist auch GoogleDrive (zur Webseite des Programms,zum Wikipedia-Eintrag) eine Cloud-Anwendung, die ähnlich wie die Dropbox funktioniert. Anmelden muss man sich bei diesem Programm mit einem Google-Konto. Nach der Anmeldung bietetes dieselben Funktionen wie die Dropbox. Wie GoogleDrive installiert wird und wie man das Programm nach der Installation verwenden kann, zeigt das folgende Video:

Einführung Google-Drive

Beide Programme bieten viele Möglichkeiten für den Einsatz im Unterricht. So müssen zum Beispiel Materialen nicht mehr alle kopiert und in der Schultasche getragen werden, Projekte können nicht Zuhause vergessen werden und Gruppenarbeiten sind von verschiedenen Orten aus durchführbar.

Quellen

Videoquellen:

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