Dokumente erstellen mit Hilfe sozialer Medien

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Autor: Jeroen Hendrickx, GO! onderwijs van de Vlaamse Gemeenschap, Brussel
Übersetzung: Erika Hauzel, Sozialforschungsstelle der Technische Universität Dortmund, Dortmund

Contents

Lernziele

In diesem Artikel geht es darum zu zeigen wie soziale Medien (zum Wikipedia-Eintrag) für die Erstellung von Dokumenten behilflich sein können. Hier geht es vor allem um Gruppenarbeiten. Mit der Erstellung von Dokumenten mit Hilfe von einfachen Schreibprogrammen werden fast alle Schülerinnen und Schüler schon Erfahrungen gemacht haben.

Einführung

Mit Hilfe des Computer und sozialer Medien lassen sich Dokumente ganz einfach elektronisch erstellen. Das erspart oft eine ganze Menge Zeit und Papier. Quellen, Bilder und Videos aus dem Internet können direkt in die Dokumente eingefügt werden und stehen sofort zur Verfügung. Einige Programme bieten eine Plattform (zum Wikipedia-Eintrag) zum gemeinschaftlichen Erstellen von Dokumenten an. Anstatt sich gegenseitig E-Mails mit der betreffenden Datei im Anhang zu schicken, kann gemeinsam an einem Dokument gearbeitet werden. Dass bedeutet es gibt immer nur die aktuellste Version des Dokuments und die Frage, welche die aktuellste Version ist, erübrigt sich.



Anwendung im Klassenzimmer


Unterrichtsbeispiel 1: Google Drive (zum Wikipedia-Eintrag) zur Erstellung gemeinschaftlicher Dokumente

Google Drive ist eine Anwendung, die für die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern sorgt. Solche Programme nennt man auch Cloud-Anwendungen. Mehr zu diesem Thema können Sie im Artikel „Cloud-Anwendungen“ erfahren. Mit Google Drive lassen sich Dokumente in der virtuellen Welt außerhalb des eigenen Computers speichern. Das führt dazu, dass gemeinsam an einem Dokument gearbeitet werden kann. Allerdings benötigt man wie bei allen Google-Anwendungen ein kostenloses Google-Konto. Die Schülerinnen und Schüler sollen gemeinsam ein Dokument erstellen. Dafür müssen sie das Dokument zunächst in einem Schreibprogramm verfassen, um es im Anschluss in Google Drive hochzuladen. Mehr zur Verwendung von Schreibprogrammen bietet der Artikel „Textverarbeitungsprogramme“. Eine Administratorin oder ein Administrator der Gruppe kann entscheiden, wer Zugang zu dem Dokument haben soll und es verändern darf. Diesen sollte die Gruppe selber bestimmen. Die Lernenden können entweder in Echtzeit miteinander arbeiten, in dem sie das Dokument direkt bearbeiten oder sich über den Chat beraten. Sie können aber auch mit Hilfe von Kommentaren Rückmeldungen von Lehrerinnen und Lehrern oder von anderen Gruppenmitgliedern zulassen.
Mit Hilfe dieses Videos soll Ihnen gezeigt werden, wie Google Drive funktioniert:

Einführung Google Drive

Das folgende Wiki (zum Wikipedia-Eintrag] gibt eine schriftliche Anleitung zur Nutzung von Google Drive zur Anleitung

Unterrichtsbeispiel 2: Nutzung der Google Drive-Suchfunktion

Nachdem die Schülerinnen und Schüler vertraut im Umgang mit der Erstellung von Dokumenten über Google Drive sind, bietet es sich an sie auch an etwas weitergreifende Funktionen des Programms heran zu führen. Die in Google Drive integrierte Suchfunktion ist weniger bekannt, aber durchaus sehr nützlich. Sie können auf dieses Programm zugreifen, indem Sie erst auf die Schaltfläche „Tools“ im Programm klicken und dann die Recherche-Option auswählen. Dadurch taucht auf der rechten Seite die Suchfunktion auf und Sie oder Ihre Schülerinnen und Schüler können damit nach (vom Urheberrecht befreiten) Bildern, Zitaten und weiteren Informationen suchen. Dabei wird neben der normalen Google-Suchmaschiene auch Google Scholar genutzt. Mehr zu Google Scholar erfahren sie in dem Artikel „Verbesserung der Lesefähigkeit von Schülerinnen und Schülern“. Einer der größten Vorteile dieser Funktion ist, dass automatisch Fußnoten (zum Wikipedia-Eintrag) mit Quellenangaben eingefügt werden, wenn Informationen oder Bilder übernommen werden. Wenn die Lernenden also ein bestimmtes Zitat verwenden, erscheint die dazu passende Internetquelle als Fußnote. Somit wird auch das Bewusstsein für Plagiate gestärkt. Auch hierzu ist sicherlich der Artikel „Plagiate“ interessant. Auch diese Funktion von Google Drive erspart eine Menge Zeit und Arbeit, da Quellen automatisch in die Arbeit integriert werden.

Weitere Hinweise für Lehrer

Neben Google Drive bieten sich noch viele andere Anwendungen im sozialen Netz für das gemeinschaftliche Erstellen von Dokumenten an. Auch Padlet (zur Webseite des Programms) ist ein gutes Programm hierfür. Stellen Sie sich Padlet als weißes Blatt Papier im Internet vor. Eine Gruppe von Menschen kann hier beliebig Informationen sammeln, Links veröffentlichen und Bilder zeigen. So können die Gruppen gemeinsam alles was sie wissen sammeln, um darauf aufbauend ein gemeinschaftliches Dokument zu erstellen. Die Internetseite von Padlet bietet viele Informationen und Anleitungen zur Nutzung.

Beispiel Padlet














Quellen

Videoquellen:

Personal tools