Textverarbeitungsprogramme

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Autor: Nic Daniels, Pontydysgu, Pontypridd
Übersetzer: Schülerinnen und Schüler des Friedrich-List-Berufskolleg, Herford

Contents

Lernziele

Dieser Artikel soll eine Erklärung darüber geben, was Textverarbeitungsprogramme überhaupt sind und wie Sie diese im Unterricht verwenden können. Durch Erklärungen und videografische Anleitungen soll Ihnen ein Einblick in die Funktionsweise gegeben werden, damit Sie die Programme unterstützend im Unterricht nutzen können.

Einführung

Textverarbeitungsprogramme sind Programme, die für jegliche Produktion von druckbaren Dokumenten benutzt werden. Sie ermöglichen es den Nutzerinnen und Nutzern Artikel, Briefe, Dokumente oder Berichte zu verfassen, diese durch Bilder und Grafiken zu ergänzen und in Format und Aussehen an die Anforderungen anzupassen. Zu den Hauptfunktionen von Textverarbeitungsprogrammen gehören Schriftsatzanwendungen, Rechtschreib- und Grammatiküberprüfungsfunktionen, Lexika und automatische Korrekturen. Alle diese Programme sind in der Regel sehr einfach und intuitiv zu nutzen. Der folgende Artikel bezieht sich hauptsächlich auf das Programm Microsoft Word (zum Wikipedia-Eintrag). Vergleichbare Programme funktionieren auf ähnliche Art und Weise.


Einfügen von Seitenzahlen

Einfügen von Seitenzahlen im Programm Word

Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses

Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses

Auf YouTube (zum Wikipedia-Eintrag, zur Webseite) gibt es noch zahlreiche andere Videos, die sich mit den verschiedenen Funktionen von Word beschäftigen. Bei Fragen bietet es sich an nach Anleitungsvideos auf dieser Plattform zu schauen. Weitere Infos über die Plattform YouTube finden sie auch in den Artikeln „Was sind soziale Medien?“ und „Audio- und Videobearbeitungsprogramme“.

Anwendung im Klassenzimmer

Unterrichtsbeispiel 1: Ausarbeitung über ein bestimmtes Thema verfassen

Geben Sie den Schülerinnen und Schülern zunächst die Aufgabe in Einzelarbeit zu einem bestimmten Thema eine schriftliche Ausarbeitung zu verfassen. Hier sollen sie Informationen aus dem Netz in Kombination mit Bildern in einem Dokument festhalten. Um die Lernenden mit dem Textverarbeitungsprogramm vertraut zu machen, geben Sie eine Formatvorlage vor. Diese kann zum Beispiel den Seitenrand, die Schriftgröße, den Zeilenabstand, Seitenzahlen, Kopf- oder Fußzeilen oder den Schrifttyp beinhalten. Schauen Sie selber vorher, welche Möglichkeiten das Programm zum Formatieren von Texten bietet.

Parallel bietet es sich an das Thema Plagiat zu behandeln, um den richtigen Umgang mit Quellen zu erlernen.

Unterrichtsbeispiel 2: Texte verschiedener Verfasser in ein einheitliches Dokument umwandeln

Setzen Sie die einzelnen Schülerinnen und Schüler nun in Kleingruppen zusammen. Ihre Aufgabe ist es die einzelnen Ausarbeitungen zu eine gemeinsamen Dokument zusammenzufassen. Hierbei sollen die Lernenden Wiederholungen streichen, das Wichtigste hervorheben, vor allem aber auch formal eine einheitliche Arbeit abgeben. Dazu müssen sie die Texte aneinander anpassen. Eine weitere Aufgabe könnte auch die Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses sein, wenn die Arbeit umfangreicher ist.


Weitere Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer

Elektronisch verfasste Texte sind zeitgemäß und praktisch. Sie lassen sich einfach als Anhang einer E-Mail verschicken oder in verschiedene Online-Speicher, sogenannte Cloud-Anwendungen(zum Wikipedia-Eintrag), hochladen. Somit kann von überall auf diese zugegriffen werden. Je öfter Sie mit den Textverarbeitungsprogrammen arbeiten, desto leichter und selbstverständlicher wird Ihnen der Umgang mit ihnen erscheinen.

Quellen

Videoquellen:

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